Anreise und die ersten Tage – ein Rückblick

10. – 13. Oktober 2012

„Ihr müsst mit einer Reisezeit von über 30 Stunden rechnen, bis ihr in Madinah ankommen werdet“, wurden wir in den Hadsch-Seminaren bereits im Vorfeld auf die lange Strecke nach Madinah vorbereitet.

Und ja, wir waren genau diese 30 Stunden unterwegs: Von Frankfurt mit dem Flieger über Riyad nach Dschidda. Von dort aus, nach vielen Stunden warten in der schwülen Nachthitze, mit dem Bus weiter nach Madinah. Die Reise begann am 10.10.12 mit der Fahrt zum Frankfurter Flughafen um 04:45 Uhr und endete am 11.10.12 um ca. 11:30 Uhr vor unserer Unterkunft in der Stadt des Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm… Die Hadsch – wenn auch Madinah selbst kein Teil der eigentlichen Hadschreise ist – ist anstrengend. Der Schlüssel, um mit dieser Anstrengung zurecht zu kommen, liegt in gelebter Geduld. Möge Allaah uns zu den Geduldigen gehören lassen!

11. Oktober 2012

In Madinah angekommen, gerät die anstrengende Anreise in wenigen Augenblicken in Vergessenheit. Nur 300 Meter vom Haram entfernt, liegt die Prophetenmoschee in Sichtweite zu unserem Hotel. Eine wundervolle, unbeschreiblich eindringliche Moschee: der Anblick alleine beruhigt unsere Seelen in beinahe meditativer Weise und das Gebet könnte in dieser Oase der Ruhe kaum erfüllender sein – wir sind zu Hause, nahe unserem geliebten Propheten, dem wir in liebevoller Weise den Friedensgruß ausrichten!

13. Oktober 2012

Heute stand ein besonderer Ausflug an: wir besuchten die Moschee „Quba“, die erste Moschee, die der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, erbaute. Mit dem Besuch an einem Samstag pflegten wir zudem eine ganz besondere Prophetentradition, denn auch Muhammad, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, besuchte regelmäßig samstags die Moschee „Quba“. Wir machten uns zu Fuß auf den Weg – eine kleines Training für die bald kommenden Hadschtage 🙂

Auf dem Weg kamen wir übrigens an einer weiteren, besonderen Moschee vorbei, der Moschee „Dschuma“ – jener Moschee, in der unser geliebter Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, das erste Freitagsgebet verrichtete.

Den Morgen haben wir im Anschluss an Quba bei einem leckeren Frühstück in einem wunderschönen Palmengarten ausklingen lassen, bevor wir uns wieder auf den Weg in Richtung Hotel machten.

Ich freue mich auf die nächsten Tage, die Rauda, auf lange Gebete, weitere Ausflüge, die vielen Unterrichte und Vorträge…